Sporthypnose bezeichnet den Einsatz von Hypnose zur Verbesserung von Leistung, Fokus, Motivation und mentaler Stabilität bei Sportlerinnen und Sportlern.
Dabei wird eine Person in einen veränderten Bewusstseinszustand (Trance) geführt. In diesem Zustand ist die Aufmerksamkeit stark gebündelt und äußere Ablenkungen treten in den Hintergrund. Das ermöglicht es, gezielt mit inneren Vorstellungen, Emotionen und automatischen Denkmustern zu arbeiten.
Typische Anwendungsbereiche sind
- Steigerung der Konzentration (z.B. im Wettkampf)
- Umgang mit Druck und Nervosität
- Abbau von Blockaden oder Versagensängsten
- Verbesserung von Bewegungsabläufen durch mentale Visualisierung
- Stärkung von Selbstvertrauen und Motivation
- Bearbeitung unbewusster innerer Konflikte (z.B. „der ewige Zweite“, Unbewusstes „Versagen“…)
- Bearbeitung emotionaler/körperlicher Blockaden
- Reduktion von Schmerz, verbesserte Schmerzregulation
Disclaimer – Das Angebot der Sporthypnose richtet sich an psychisch gesunde Personen, die ihre mentale Leistungsfähigkeit im sportlichen Kontext gezielt verbessern möchten. Sie stellt keine psychotherapeutische Behandlung darf und ersetzt keine Therapie bei Vorliegen einer psychischen Erkrankung. Es handelt sich hierbei um eine nicht-heilkundliche Leistungsoptimierung.
Das Angebot richtet sich ausdrücklich nicht an Personen mit behandlungsbedürftigen psychischen Beschwerden. In solchen Fällen ist einen psychotherapeutische Behandlung im Rahmen der Regelversorgung angezeigt.
Wichtiger Hinweis zur Abrechnung: Die Sporthypnose ist eine Selbstzahlerleistung und wird nicht von gesetzlichen oder privaten Krankenkassen übernommen.
Hypnose stellt keinen Garant für sportlichen Erfolg da und ist auch nicht bei jedem Menschen wirksam bzw. gleich wirksam.
Ich behalte mir vor, Klienten abzulehnen, bei denen eine Hypnose negative mentale und körperliche Folgen haben könnten. Typische Kontraindikationen sind u.a.:
- Epilepsie
- Schlaganfälle
- Psychotische Störungen (z.B. Schizophrenie, akute Wahnzuständen)
- Schwere Persönlichkeitsstörungen (z.B. Borderline Persönlichkeitsstörung)
- Akute Suizidalität
- Schwere dissoziative Störungen
- Posttraumatische Belastungsstörungen
- Schwangerschaft
